Pflicht ab 2. August 2026 · EU AI Act, Art. 50

KI-Inhalte kennzeichnen, bevor die Frist zum Problem wird.

KI-Label prüft jeden KI-Einsatz in Ihrem Betrieb einzeln, ob Chatbot, Bild oder Text, und sagt Ihnen, was gekennzeichnet werden muss und was nicht. Mit einer Begründung, die Sie einer Behörde vorlegen können. Ersteinrichtung in unter 10 Minuten, gebaut für Betriebe ohne eigene Rechtsabteilung.

Anmeldung per E-Mail-Link. Kein Passwort, keine Kreditkarte
Instagram-Kampagne
Midjourney · Bild
wird geprüft 09:14
Übergangsfrist zur Kennzeichnungspflicht läuft
2. Aug. 2024 (Inkrafttreten) → 2. Aug. 2026 (Art. 50 anwendbar) · Bußgeldrahmen 15 Mio. € oder 3 % vom Jahresumsatz, für KMU gilt der niedrigere Wert
24 Monate Übergangszeit
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Die Ausgangslage

Genutzt wird KI längst. Gekennzeichnet fast nie.

Der Bitkom KI-Barometer 2026 zeigt eine Lücke, die zum 2. August akut wird. Nicht weil KI-Nutzung selten wäre, sondern weil kaum jemand den Nachweis führt.

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der deutschen KMU nutzen bereits aktiv KI-Tools im Tagesgeschäft.
Bitkom KI-Barometer 2026
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nennen fehlende interne KI-Kompetenz als größte Bremse.
Bitkom KI-Barometer 2026
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Tage Aufschub für Art. 50. Dieser Termin wurde nicht verschoben.
Digital Omnibus, 05/2026
So funktioniert's

Drei Schritte bis zum Prüfnachweis

Keine teure Kanzlei, keine generische US-Software. Ein schlankes Werkzeug für genau das, was am 2. August verlangt wird.

01

KI-Einsatz erfassen

Erkennt, welche Tools Ihr Team für Bilder, Texte und Chatbots nutzt, auch das, wovon die Geschäftsführung meist nichts weiß.

02

Inhalte korrekt labeln

Erzeugt die vorgeschriebene Kennzeichnung für Bild, Video, Audio und Text im richtigen Format für Website, Social Media und Chatbots.

03

Prüfbericht erstellen

Ein Klick erzeugt das PDF, das im Ernstfall zählt: lückenlose Dokumentation von Nutzung, Kennzeichnung und Team-Schulung.

Für wen

Gebaut für Betriebe, nicht für Konzerne

Marketingteams, die KI-Bildgeneratoren oder ChatGPT für Kampagnen nutzen
Unternehmen mit Chatbot oder Voicebot auf der Website
Geschäftsführung, die das Haftungsrisiko persönlich trägt
Betriebe ohne eigene Rechts- oder Compliance-Abteilung
Gut zu wissen

Ein Verstoß bringt nicht automatisch ein Bußgeld. Fehlt im Schadensfall aber die Dokumentation, werten Behörden das als grobe Sorgfaltspflichtverletzung, und die Geschäftsführung haftet oft persönlich.

Einordnung zur Nachweispflicht, EU AI Act
Warum KI-Label

Der Unterschied liegt darin, was wir nicht kennzeichnen.

Werkzeuge, die pauschal alles labeln, sind bequem gebaut, aber fachlich falsch. Wir prüfen jeden Fall einzeln. Oft lautet das Ergebnis: Sie müssen nichts tun. Auch das wird dokumentiert.

01

Wir sagen Ihnen, was Sie nicht kennzeichnen müssen

Produktbeschreibungen und Eigenwerbung sind keine „Angelegenheit von öffentlichem Interesse". Und wo ein Mensch inhaltlich prüft und namentlich verantwortet, greift die redaktionelle Ausnahme. Viele KI-Texte im Mittelstand fallen damit gar nicht unter die Pflicht. Wir weisen das nach, statt vorsorglich alles zu labeln.

02

Kein Sprachmodell im Prüfpfad

Die rechtliche Einordnung entsteht regelbasiert, nicht generiert. Gleiche Angaben ergeben immer dasselbe Ergebnis, festgehalten durch eine Prüfsumme über Ihre Eingaben. Ein Bericht, dessen Kernaussage ein Sprachmodell erfunden haben könnte, hält vor einer Behörde nicht stand.

03

Wir verkaufen Ihnen keine fremde Pflicht

Maschinenlesbare Wasserzeichen nach Art. 50 Abs. 2 schuldet der Anbieter des KI-Systems, also OpenAI, Midjourney oder Adobe. Nicht Sie als Betreiber. Wo eine Pflicht nicht bei Ihnen liegt, sagen wir das, statt Ihnen ein Produkt dafür zu verkaufen.

04

Findet die KI, an die niemand mehr denkt

Der Website-Scan gleicht Ihren Quelltext gegen bekannte Werkzeuge ab und listet zusätzlich jeden fremden Dienst auf, der Skripte einbindet. Der Chatbot, den vor zwei Jahren die Agentur eingebaut hat, taucht hier auf. Im Fragebogen hätte ihn niemand erwähnt.

05

Ein Protokoll, das Sie selbst nicht ändern können

Jeder Schritt wird mit Zeitstempel festgeschrieben, technisch unveränderlich, auch für Sie und für uns. Genau das ist der Unterschied zwischen einem Nachweis und einer Behauptung, wenn jemand danach fragt.

06

Verarbeitung in der EU

Datenbank und Anwendung laufen in Frankfurt. Schriften liegen auf unserem eigenen Server, nicht bei Google. Für ein Werkzeug, das Compliance verkauft, ist die eigene Datenverarbeitung keine Fußnote.

Die Alternative

Nichtstun, Kanzlei oder KI-Label?

Drei Wege zur Kennzeichnungspflicht, mit sehr unterschiedlichem Aufwand und Risiko.

Nichtstun
Abwarten und hoffen
Volles BußgeldrisikoRahmen: 15 Mio. € oder 3 % Umsatz
Keine Erfassungneue Inhalte bleiben ungeprüft
Sofortkein Aufwand, bis es zählt
Keine Kostenbis zum Ernstfall
Rechtsanwalt
Einmalige Beratung
ReduziertRisiko sinkt, bleibt aber bestehen
Einmaligkeine laufende Aktualisierung
Wochenbis zum ersten Termin
Stundensatzoft vierstellig
Unsere Empfehlung
KI-Label
Laufende Dokumentation
Dokumentiertlückenloser Nachweis im Ernstfall
Automatischneue Inhalte laufend erfasst
Minutenstartklar, kein Warten
SaaS-Tarifplanbar, kein Stundensatz

KI-Label dokumentiert Nutzung und Kennzeichnung laufend, ersetzt aber keine Rechtsberatung im Einzelfall, etwa bei komplexen Abgrenzungsfragen zwischen Anbieter- und Betreiberpflichten.

Häufige Fragen

Was Sie wahrscheinlich wissen wollen

Ersetzt KI-Label eine Rechtsberatung?

Nein. KI-Label ist ein Dokumentations- und Kennzeichnungswerkzeug, keine Rechtsberatung. Es hilft, KI-Einsatz zu erfassen und die vorgeschriebene Kennzeichnung umzusetzen. Bei komplexen Einzelfragen, etwa zur Abgrenzung zwischen Anbieter- und Betreiberpflichten, empfehlen wir weiterhin eine rechtliche Einschätzung.

Betrifft mich das überhaupt, wenn ich nur ChatGPT oder Midjourney nutze, aber kein eigenes KI-Modell baue?

Ja, sehr wahrscheinlich. Art. 50 unterscheidet zwischen Anbietern (die ein KI-System bereitstellen) und Betreibern (die es einsetzen). Die meisten mittelständischen Unternehmen sind Betreiber und haben damit eigene Kennzeichnungspflichten, unabhängig davon, ob sie selbst Modelle entwickeln.

Muss ich auch bereits veröffentlichte, alte Inhalte nachträglich kennzeichnen?

Nein, für reine Archivinhalte sieht die Verordnung keine rückwirkende Kennzeichnungspflicht vor. Sobald ein Inhalt ab dem 2. August 2026 aber erneut veröffentlicht oder wesentlich verändert wird, greift die Pflicht auch dafür.

Wir nutzen bereits Zendesk oder Intercom als Chatbot. Reicht das nicht?

Der Anbieter Ihres Chatbot-Systems trägt eigene Pflichten, entbindet Sie als Betreiber aber nicht von der eigenen Offenlegungspflicht gegenüber Nutzenden. KI-Label ergänzt bestehende Tools, statt sie zu ersetzen.

Was kostet KI-Label?

KI-Label befindet sich in der Einführungsphase und ist derzeit kostenfrei nutzbar. Preise kündigen wir rechtzeitig und mit Vorlauf an. Niemand wird von einer Abbuchung überrascht.

Werden unsere Daten in der EU verarbeitet?

Ja, das ist für uns Grundvoraussetzung. Gerade weil wir ein Compliance-Werkzeug bauen, muss die eigene Datenverarbeitung sauber sein.

Wer kontrolliert das in Deutschland überhaupt?

Zentrale Marktüberwachungsbehörde für die KI-Verordnung wird in Deutschland die Bundesnetzagentur. Ab August 2026 nehmen die nationalen Aufsichtsbehörden ihre Arbeit auf; ab dann werden die bereits geltenden Regeln aktiv kontrolliert.